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Herkunft |
Europa, Asien, Nordamerika |
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Rohdichte |
ca. 470–550 kg/m³ |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
3–4 |
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Differentielles Schwindmaß radial |
ca. 0,15–0,20 % |
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Differentielles Schwindmaß tangential |
ca. 0,30–0,40 % |
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Holzfarbe |
gelblich bis rötlich |
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Holzstruktur |
deutlich gestreift, Harzkanäle sichtbar |
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Verwendung |
Möbel, Bauholz, Innenausbau, Terrassen, Türen |
Herkunft und Charakter des Holzes
Die Kiefer ist in weiten Teilen Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet und zählt zu den wichtigsten Nutzbaumarten der nördlichen Hemisphäre. Sie wächst vergleichsweise schnell, bildet lange, gerade Stämme und liefert ein vielseitig einsetzbares Nadelholz. Besonders die Waldkiefer und die Schwarzkiefer sind bedeutend für die europäische Holzindustrie. Ihr Holz lässt sich gut bearbeiten, hat ein moderates Gewicht und kombiniert Stabilität mit einem warmen, natürlichen Erscheinungsbild.
Robuste Eigenschaften und vielseitige Nutzung
Das Holz der Kiefer ist für seine markante Maserung und den hohen Harzgehalt bekannt, der es widerstandsfähig macht und einen angenehmen, typischen Duft verleiht. Durch seine guten technischen Eigenschaften eignet es sich sowohl für tragende Konstruktionen als auch für dekorative Anwendungen. Es lässt sich einfach hobeln, sägen und verleimen, wodurch es im Möbelholz, im Innenausbau und in vielen weiteren Bereichen weit verbreitet ist. Bei korrekter Oberflächenbehandlung bleibt es lange formstabil.
Farbe, Struktur und natürliche Beständigkeit
Kiefernholz zeigt eine helle bis rötlich-gelbe Farbe, die mit zunehmendem Alter nachdunkelt. Die Jahresringe sind klar erkennbar, und die Harzkanäle verleihen dem Holz seinen charakteristischen Duft sowie eine lebendige Struktur. Trotz seiner positiven Eigenschaften gilt die natürliche Dauerhaftigkeit als mäßig, weshalb es im Außenbereich meist eine entsprechende Behandlung benötigt und sich nicht für eine langlebige Verwendung als Terrassenholz eignet.
Quellen:
Holz vom Fach,
Wikipedia



