|
Herkunft |
China, heute weltweit kultiviert |
|
Rohdichte |
ca. 450–550 kg/m³ |
|
Dauerhaftigkeitsklasse |
Klasse 3–4 |
|
Schwindmaß radial |
gering bis mittel |
|
Schwindmaß tangential |
mittel |
|
Holzfarbe |
hellgelb bis goldgelb |
|
Holzstruktur |
feinjährig, gerade Faserung, seidig matt |
|
Verwendung |
Möbelbau, Drechselarbeiten, Innenausbau |
Herkunft und Charakter des Holzes
Der Ginkgo gilt als lebendes Fossil und stammt ursprünglich aus China. Sein Holz ist leicht, fein strukturiert und gut zu bearbeiten. Obwohl der Baum meist als Ziergehölz gepflanzt wird, findet das Holz zunehmend Verwendung im Innenausbau. Die warme Farbe und die gute Trocknungsfähigkeit machen es besonders attraktiv.
Ein besonderer Wuchs – ein besonderes Holz
Ginkgoholz weist eine gleichmäßige Struktur mit geringer Verzugneigung auf. Damit lässt es sich gut verarbeiten. Dennoch erreicht es nicht die Robustheit klassischer Nutzholzarten. Die Dauerhaftigkeitsklasse liegt im mittleren Bereich, weshalb der Einsatz im Außenbereich nur eingeschränkt empfohlen wird.
Nachhaltigkeit und Nutzung realistisch bewertet
Als schnell wachsendes Gehölz kann Ginkgo ökologisch vorteilhaft sein, doch ist nutzbares Stammholz begrenzt, da viele Bäume als Stadtbäume gepflanzt werden. Für Möbel, Innenräume und feine Holzarbeiten überzeugt Ginkgo jedoch mit einer warmen Optik und guten Bearbeitungseigenschaften.
Quellen: Wikipedia, Hauenstein Pflanzenwelt


