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Herkunft |
Mitteleuropa, heimische Buchenbestände |
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Rohdichte |
ca. 650–720 kg/m³ (nach Thermobehandlung etwas reduziert) |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
Klasse 2–3 |
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Schwindmaß radial |
deutlich reduziert gegenüber unbehandelter Buche |
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Schwindmaß tangential |
stark reduziert |
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Holzfarbe |
dunkelbraun bis schokobraun |
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Holzstruktur |
homogene, glatte Oberfläche, feine Poren |
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Verwendung |
Innen- und Außenbereich, Fassaden, Terrassen im moderaten Einsatz |
Herkunft und Charakter des Holzes
Thermobuche basiert auf europäischer Buche, einem weit verbreiteten heimischen Laubholz, das durch thermische Behandlung resistenter gemacht wird. Die Modifikation verbessert Dimensionsstabilität und Dauerhaftigkeit, jedoch bleibt Buche ein grundsätzlich empfindlicher Werkstoff.
Thermoprozess: Verbesserung mit Schattenseiten
Durch Hitze, Wasserdampf und kontrollierte Sauerstoffreduktion wird die Zellstruktur stabilisiert, die Dauerhaftigkeitsklassen steigen auf 2–3. Die mechanische Festigkeit bei der Thermomodifizierung sinkt: Thermobuche neigt zu Sprödigkeit, kann unter Last splittern und reagiert empfindlich auf punktuelle Kräfte. Erfahrungsberichte zeigen, dass Terrassendielen aus Thermobuche bei intensiver Nutzung schneller Risse aufweisen als andere Thermohölzer.
Quellen:
pur natur – Erfahrungen mit Thermoesche,
Holzhandel Deutschland – Thermoholz



