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Herkunft |
Tropisches Südamerika |
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Rohdichte |
0,70–0,85 g/cm³ (12–15 % u.) |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
Klasse 2 – dauerhaft |
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Schwindmaß radial |
ca. 0,25 % |
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Schwindmaß tangential |
ca. 0,41 % |
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Holzfarbe |
Grau- bis gelblichbraun, teils dunkel gestreift; Splint hell |
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Holzstruktur |
Zerstreutporig, grobe Poren, teils Wechseldrehwuchs |
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Verwendung |
Terrassen, Außenbau, Konstruktionen, Zaunanlagen, Parkett |
Herkunft & Charakter des Holzes
Piquiá stammt aus den tropischen Regionen Südamerikas und gehört zur Gattung Caryocar. Die Bäume wachsen vor allem in Brasilien, Peru, Kolumbien und Suriname. Aufgrund seiner hohen Rohdichte und Dauerhaftigkeit wird das Holz weltweit immer stärker nachgefragt.
Robuster Allrounder aus den Tropen
Piquiá ist ein hartes, schweres und mechanisch sehr widerstandsfähiges Holz. Die zerstreutporige Struktur sorgt für ein ruhiges, dennoch charaktervolles Erscheinungsbild. Gelegentliche Glanzzonen oder Farbunterschiede auf radialen Flächen verstärken seinen natürlichen Charme.
Trocknung und Verarbeitung
Durch die hohe Rohdichte und den oft unregelmäßigen Faserverlauf ist die Bearbeitung anspruchsvoll. Werkzeuge müssen stabil sein, und Vorbohren ist fast immer notwendig. Aufgrund des deutlichen Schwindverhaltens ist eine technische, langsame Trocknung entscheidend, um Risse und Verformungen zu vermeiden.
Quellen: Tropix, Holz vom Fach



