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Herkunft |
FSC-zertifizierte Radiata-Kiefer aus Neuseeland; Modifikation in Norwegen und Belgien |
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Rohdichte |
ca. 640–670 kg/m³ |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
Klasse 1–2 (modifiziert) |
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Schwindmaß radial |
ca. 3 % |
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Schwindmaß tangential |
4–6 % |
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Holzfarbe |
Dunkelbraun, später silbergrau |
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Holzstruktur |
Verdichtete Zellwände, homogen, fein bis mittel |
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Verwendung |
Terrassen, Fassaden, Möbel, Außenbereich |
Herkunft des Holzes
Kebony nutzt überwiegend Holz der Kiefernart Pinus radiata. Diese stammt ursprünglich aus Kalifornien und Mexiko, wird aber seit vielen Jahrzehnten großflächig in Neuseeland angebaut. Von dort wird das Holz nach Norwegen oder Belgien transportiert, wo die Modifikation stattfindet, bevor es in die Vermarktung geht.
Nachhaltigkeitsaspekte
Radiata-Kiefer-Plantagen sind keine natürlichen Wälder und weisen eine geringere Biodiversität auf. Zusätzlich wirkt sich der lange Transportweg von Neuseeland nach Europa deutlich auf den CO₂-Fußabdruck aus. Auch der Kebony-Prozess selbst benötigt vergleichsweise viel Energie, vor allem beim Aushärten und Trocknen des behandelten Holzes.
Modifikation und Eigenschaften
Beim Kebony-Verfahren wird Furfurylalkohol unter Druck und Wärme in das Holz eingebracht. Das Ergebnis ist ein haltbareres und formstabileres Material. Dennoch bleibt Kebony spürbar weicher und leichter als sehr dichte Tropenhölzer wie Cumaru oder Ipe, weshalb es in der Praxis eher zu Dellen oder Kratzern kommen kann – etwa durch Möbel oder Hundekrallen.
Genauere Informationen zu den Umweltauswirkungen des chemischen Verfahrens und der verwendeten Stoffe finden sich im Nachhaltigkeitsbericht des Herstellers, wobei insbesondere die Herstellung und Ökobilanz des verwendeten Furfurylalkohols in Fachkreisen weiterhin diskutiert wird.
Quellen: Kebony Sustainability Report 2023, Vestre Sustainability



