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Herkunft |
Europa, Nordamerika, Ostasien |
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Rohdichte |
ca. 650–760 kg/m³ |
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Dauerhaftigkeitsklasse |
2–4 |
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Differentielles Schwindmaß radial |
gering bis mittel |
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Differentielles Schwindmaß tangential |
mittel |
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Holzfarbe |
hellgelb bis mittelbraun, mitunter leicht rötlich |
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Holzstruktur |
ringporig, ausgeprägte Markstrahlen, kräftige Maserung |
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Verwendung |
Möbel, Parkett, Treppen, Fassaden, Innenausbau, Fässer |
Herkunft und Charakter des Holzes
Die Eiche zählt zu den prägendsten Laubbaumarten Europas und ist seit Jahrhunderten eng mit dem Holzhandwerk verbunden. Ihr Holz stammt vor allem aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern nachhaltig bewirtschafteten Wäldern Europas und Nordamerikas und ist für seine hohe Festigkeit und langen Nutzungszyklen bekannt. Die markanten Poren und sichtbaren Holzstrahlen verleihen dem Eichenholz einen unverwechselbaren Charakter, der es im Innen- wie Außenbereich gleichermaßen beliebt macht.
Zeitlos beliebt: Warum Eichenholz überzeugt
Dank seiner Härte, Stabilität und dekorativen Struktur findet Eichenholz in nahezu allen Bereichen des Bau- und Möbelhandwerks Verwendung. Besonders geschätzt wird seine belastbare Oberfläche, die sich gut ölen, wachsen und farblich behandeln lässt. Die natürliche Beständigkeit gegenüber Pilzen und Insekten trägt zusätzlich zu seiner langen Lebensdauer bei.
Einsatzmöglichkeiten und Eigenschaften im Überblick
Eichenholz ist vielseitig, verlangt jedoch eine sorgfältige Trocknung, da es bei zu schnellem Feuchteentzug zu Rissbildung neigen kann. Im Außenbereich reagiert die enthaltene Gerbsäure auf Metalle und kann dunkle Flecken verursachen – weshalb korrosionsbeständige Befestigungsmittel notwendig sind. Richtig verarbeitet gehört Eiche jedoch zu den langlebigsten und zuverlässigsten Hölzern für konstruktive Anwendungen und hochwertige Innenräume.
Quellen: Holz vom Fach (GD Holz), Wikipedia



